Berufsunfähigkeitsversicherung

Altersvorsorge/Berufsunfähigkeit - Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Jeder Vierte wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Dieses Risiko sollte niemand unterschätzen.

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Quelle: DAV

 

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Die klassischen Arbeitsunfälle wie vor 40 Jahren, als Grund für eine Berufsunfähigkeit, werden immer weniger. Typische Zivilisationskrankheiten nehmen dagegen zu. Psychische Erkrankungen führen mittlerweile die Liste der Ursachen für Berufsunfähigkeit an. Lag der Anteil im Jahr 2000 noch bei 18 Prozent, beträgt er mittlerweile fast das Doppelte.

 

 

WELCHE GESETZLICHEN LEISTUNGEN GIBT ES EIGENTLICH?

 

Bei Arbeitsunfähigkeit sind gesetzlich Versicherte zunächst durch den Arbeitgeber und Krankenversicherung abgesichert. Ist man länger krank, kann Erwerbsminderungsrente beantragt werden.

 

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Gesetzlichen Berufsunfähigkeitsschutz gibt es seit 2001 für nach dem 01.01.1961 geborene Personen nicht mehr. Uninteressant ist also nunmehr bei der Prüfung der Erwerbsminderung der zuletzt ausgeübte Beruf. Betrachtet wird nur noch das sogenannte verbleibende Restleistungsvermögen. Das Sozialgesetzbuch unterscheidet zwischen voller und teilweiser Erwerbsminderung. Dabei wird immer vom allgemeinen Arbeitsmarkt ausgegangen. Auf zumutbare Tätigkeiten kann der Arbeitnehmer immer verwiesen werden.

 

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Selbst wenn Sie laut Definition erwerbsgemindert wären, erhalten Sie auch Leistung? Und wie hoch sind diese wirklich? Werfen wir doch mal einen Blick auf Ihre Renteninformation:

 

Ihre Renteninformation

 

Sehr geehrte Frau Musterfrau,

 

in dieser Renteninformation haben wir die für Sie vom 01.08.1977 bis zum 31.12.2013 gespeicherten Daten und das geltende Rentenrecht berücksichtigt. Ihre Regelaltersrente würde am 01.07.2026 beginnen. Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen und gesetzliche Änderungen können sich auf Ihre zu erwartende Rente auswirken. Bitte beachten Sie, dass von der Rente auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern zu zahlen sind. Auf der Rückseite finden Sie zudem wichtige Erläuterungen und zusätzliche Informationen.

 

Rente wegen voller Erwerbsminderung

 

Wären Sie heute wegen gesundheitlicher Einschränkung voll erwerbsgemindert, bekämen Sie von uns eine monatliche Rente von:

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Bei einer Rente wegen Erwerbsminderung schreiben wir Ihnen, sofern Sie das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zusätzliche Entgeltpunkte gut, ohne dass hierfür Beiträge gezahlt worden sind.

Eine Erwerbsminderungsrente wird auf Antrag grundsätzlich nur gezahlt, wenn in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeitragszeit vorliegen.

 

Übrigens, bei den Angaben in der Renteninformation handelt es sich um Bruttobeiträge. Von einer eventuellen Erwerbsminderungsrente müssen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und ggf. Steuern abgezogen werden. Wer vor dem 63. Lebensjahr erwerbsgemindert wird, muss mit einem Abschlag von mindestens 10,8 % rechnen. Die Versorgungslücken sind enorm.

 

Ein Beispiel:

 

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Die Absicherung der individuellen Versorgungslücke kann über eine Berufsunfähigkeit erfolgen.

 

Aber reicht die Absicherung der Versorgungslücke allein aus oder ist es nicht sinnvoller unabhängig von Vater Staat zu bleiben und auf seine Eigenversorgung zu setzen? Denn die Definition der privaten BU Absicherung ist eine ganz andere als die der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Hier heißt es:

 

... infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteausfalls voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen zu 50 % außerstande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht (abstrakte Verweisbarkeit) ...

 

 

 

 

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